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Archiv für den Monat Juni 2015

Irgendwie kommt man an diesem Trend ja nicht so richtig vorbei – was aber auch gut ist. Green (oder in meinem Fall meistens „Brown“) Smoothies sind einfach super lecker, leicht gemacht und man kann ganz easy die Tagesration an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen, gute Fetten und den aktuellen IT-„Girls“ unter den Inhaltsstoffen: Antioxidantien, in den Körper reinmogeln. Auch perfekt für Kinder die sich nur von Bananen und Nudeln ernähren – das bisschen Grünzeug schmecken die gar nicht und man kann super sein Gewissen beruhigen.

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In meiner ersten Schwangerschaft habe ich – wie jede „Erst“schwangere wahrscheinlich auch – unendlich viele Bücher verschlungen und besonders das Thema Ernährung super ernst genommen. Nicht das mein Engel nachher nicht Professor wird, nur weil ich nicht genug Fisch gegessen habe! Und irgendwann war das einfach so viel Zeug, dass ich gar nicht geschafft habe, das alles zu essen. Also habe ich angefangen einfach alles in den Mixer zu schmeißen – Hefeflocken für den Vitamin B12 Haushalt, Leinsamen für die Verdauung, Hirse als Eisenquelle… und hatte so morgens um 8 schon meinen Soll erfüllt. Ein gutes Gefühl!

Im Moment gehts mir wieder so – die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu grünem Blattgemüse und den „Super-Foods“ machen mich ganz kirre… Weizengras für die Vitamine, Grünkohl für die Ballaststoffe, Blaubeeren gegen Krebs, Chia Samen als Energie-Booster – wie soll man das alles in den Speiseplan unterbringen??? Und wieder sind Smoothies die perfekte Antwort – alles in den Mixer, mit Früchten und Flüssigkeit mischen und schon morgen zum 8 Uhr ist man unsterblich!

Und das wirklich beste an dem Ganzen: Es geht super einfach und schnell, man muss nichts abwiegen, nichts muss – alles kann.

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Bei uns bestehen die Smoothies aus folgenden Bestandteilen (wenn vorhanden)

1. Viele leckere Früchte

z.B. Bananen (sind eigentlich immer dabei – schön cremig und süß), Avocado, Beeren, Apfel, Pfirsich, Mango, Birne…

Bei den Beeren nehme ich meistens TK. Das kühlt den Shake dann auch gleich noch schön durch.

2. Eine Hand voll Super Greens (klingt das nicht schon top gesund? :-))

Das sind im Grunde genommen Blattgemüse wie alle Salate, Grünkohl, Spinat und Mangold. Aber auch die Blätter von Karotten, Radieschen, Kohlrabi und Rote Beete sind wesentlich reicher an Inhaltsstoffen als die zugehörigen Knollen. Oder mal was Neues: Wildkräuter wie Löwenzahn, Sauerampfer, Gänseblümchen und Brennnesseln. Und den Klassiker Sprossen, kann man auch zu dieser Gruppe zählen.

Am Besten deckt man sich mit diesen Sachen in der Gärtnerei ein und pflanzt sie in den Garten bzw auf dem Balkon (auf dem Bild zB Blut-Ampfer). Bei gut sortieren Gemüsehändeln gibt es auch schöne Wildkräutermischungen. Und kleine Mikro-Greens und Sprossen können wunderbar selbst auf der Fensterbank gezüchtet werden. Was immer geht und überall gekauft werden kann, ist natürlich Spinat.

Grüne Blattgemüse roh und zerkleinert verzehrt waren bisher als Mikronährstoff-Bomben quasi unbekannt. Erst in letzter Zeit hat man herausgefunden, dass sie sehr viel eiweissreicher, mineralstoffreicher und vitaminreicher sind, als das Gemüse das hauptsächlich auf unserem Speiseplan steht. Auch die Power-Gesundwirkung von sekundären Pflanzenstoffen (natürlich ohne Ende davon in den Super Greens) ist noch in der Entdeckung -antibakteriell, antitumoral, antiviral, immunsystemstimulierend, blutverdünnend, leberschützend, darmreinigend, antiarthritisch… Zusätzlich dazu bieten die grünen Blattgemüse noch Unmengen an Ballaststoffen und Chlorophyll. Also alle in allem: Wir werden ewig und vor Allem gesund leben!

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3. Sattmacher (sonst geht das bei uns einfach nicht als vollwertige Mahlzeit durch)

z.B. Hafer-, Hirse-, Dinkelflocken, Gepopptes Quinoa oder Amaranth, Leinsamen, Nüsse oder Nussmus, Kokosflocken

Auch nicht nur eins davon. Ich nehme zB fast immer irgendwelche Getreideflocken und ein paar Nüsse.

4. Leckermacher (natürlich nur wahlweise, je nach Gesundheits“Bedürfnis“)

z.B. Ahornsirup, Honig, Datteln oder Feigen

Oder wenns ganz lecker werden soll: Vanille Joghurt 🙂

5. Super Foods

z.B. Acai Beeren, Chia Samen, Ingwer, Camu-Camu, Acerola, Curcuma, Goji-Beeren, Leinsamen…

Ich nehme eigentlich einfach das, was ich zum Kaufen finde… Von Davert gibt es auch Super-Food Mischungen die eigentlich fürs Müsli gedacht sind. Grundsätzlich ist dieses Super-Food Ding ja auch ein bissl umstritten. Also nicht verrückt machen – ein paar Chia Samen schaden sicher nicht. Aber wenn man kein Jiaogulan-Kraut bekommt, überlebt man wahrscheinlich auch.

Was alles super ist und warum kann man zB hier nachlesen: KLICK

6. Flüssigkeit

das kann eigentlich alles sein was da ist, irgendwie passt und schmeckt (oder auch nicht)

z.B. Wasser, Saft, Milch, Sojamilch, Hafermilch, Mandelmilch (super lecker!!!)…

Fürs Geschmäckle gönn ich mir auch manchmal Vanille Milch o.ä. Der Nährstoffgehalt der Ganzen Sache wird durch ein bisschen Zucker ja nicht geschmälert 😉

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Und das alles in den Mixer, mixen was die Maschine hergibt und genießen!

Ich mache immer ungefähr 750ml in Summe. Das gibt dann zwei schöne Smoothies. Einen davon kann man auch gut im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufheben.

Viel Spaß dabei,

Martina

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Seit ich von meiner Schwester einen Origamiblock zu Weihnachten bekommen habe, bin ich Feuer und Flamme. Tatsächlich hat Origami ein gewisses Suchtpotential – man kann sich gut entspannen, weil man sich wirklich konzentrieren muss und man entwickelt einen gewissen Ehrgeiz auch knifflige Figuren zu schaffen.

Nur irgendwie weiß ich nie so recht, was ich mit meinen „Produkten“ anfangen soll. Und wenn man erst mal eine Stunde an einem Elefanten gearbeitet hat, will man ihn auch nicht einfach wegwerfen… Bisher sind fast alle meine kleinen Tierchen auf Glückwunschkarten gelandet – dafür sind sie super geeignet!

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Naheliegend ist es auch die Figuren irgendwie dekorativ zu benutzen – ich zumindest finde sie super schön! Nur leider sind bei uns Staubfänger in Regalen eher weniger willkommen… Wand- und Tischschmuck dagegen geht immer.

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Bei Pinterest gibt’s viele schöne Anregungen zu Koi-Teichen, Blumensträußen und Blütenzweigen. Da mein Sohn mir geholfen hat, habe ich mich für eher einfache Schmetterlinge entschieden. Für Erwachsene sind aber auch fast alle Blumen leicht zu schaffen. Die Kois dagegen erfordern etwas mehr Geduld. Wenn das passende YouTube Video schon mehr als 30min lang ist, sollte man sich vielleicht erst dran wagen, wenn man etwas Übung hat…

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Wir haben also aus verschiedenen Blattgrößen zwischen 7x7cm und 15x15cm mehrere Schmetterlinge nach dieser Anleitung gemacht KLICK. Wie gesagt, hat sogar mein vierjähriger Sohn das gut hinbekommen. Dann haben wir im Garten Zweige gesucht und weiß und schwarz angesprüht. Mein Sohn hat seinen Zweig in eine kleine Vase gesteckt und ich meinen in einen Bilderrahmen ohne Glas geklebt. Mit Heißkleber haben wir dann unsere Schmetterlinge auf den Zweigen befestigt. Und schon sind die Kunstwerke fertig!

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Wer noch nie Origami gemacht hat, sollte es wirklich mal probieren. Ich finde es leichter als es aussieht und auch wesentlich spaßiger 🙂 Auf YouTube gibt’s Unmengen Anleitungen für tolle Figuren, Bei mir kommt als nächstes die Erdbeere – als Anhänger für meine selbst gemachten Marmeladen.

Viel Spaß und viele Grüße

Martina

 

 

Am Wochenende waren meine Schwiegereltern zu Besuch. Normalerweise deckt meine Schwiegermama die ganze Familie mit super leckerem Quittengelee ein – aber dieses Jahr hat doch tatsächlich ihr Bekannter seinen Quittenbaum gefällt und es ist aus mit dem Quittentraum… Aber da meine Schwiegermama ihre Traditionen pflegt – und dazu gehört es nun mal einmal im Jahr Gelee einzukochen – brauchte es eine Alternative! Auf dem Weg zum wöchentlichen Tennis hat sie einen wunderschönen blühenden Holunderblütenstrauch entdeckt und so kam sie hier an, mit schuldbewusster Miene „Leider kein Quittengelee. Aber ich hab das hier probiert. Schmeckt etwas eigenwillig…“.

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Von wegen eigenwillig. Gleich beim ersten Frühstück war fast ein komplettes Glas verdrückt! Also haben wir gleich das Wochenende genutzt und sie hat mich in die „Kunst“ des Holunderblütengelee-Machens eingewiesen. Und natürlich kann ich mich nicht mit der einfachen Variante zufrieden geben und musste noch andere testen… Entstanden sind Holunderblütengelee, Holunderblüten-Lavendel-Gelee und Holunderblüten-Himbeer-Marmelade.

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Den Holunderblüten den Geschmack (und den Geruch – meine Kinder schleichen schon nur noch schnüffelnden durch die Wohnung :-)) zu entziehen und in Gläser zu packen, ist denkbar einfach und auch noch günstig. Sie wachsen und blühen nämlich überall. Wenn man sich mal darauf konzentriert, sieht und riecht man nur noch Holunder. Aber man muss sich jetzt ein wenig beeilen – zumindest bei uns in München stehen schon alle Büsche in voller Blüte.

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Zunächst wird mit Hilfe der Blüten ein Holundersaft hergestellt. Für 1200ml Saft haben wir ca. 5 große Hände voll Blüten gepflückt. Dafür einfach die Blüten mitsamt den Stielen ernten. Zu Hause werden die Blüten abgebraust, eventuelle Blätter und zu lange Stiele entfernt bevor sie weiter verarbeitet werden.

Basis für alle drei Aufstriche ist ein Holunderblütensaft. Dieser wird hergestellt, in dem ihr die gewaschenen Holunderblüten in einem verschließbaren Gefäß mit Apfelsaft bedeckt. So viel Saft wie ihr verwendet, so viel Gelee könnt ihr auch am Ende herstellen. In meinem Fall waren es 1200ml bis alle Blüten bedeckt waren. Dieser Sud bleibt jetzt 24 Stunden stehen. Ich könnte mir vorstellen, dass Eilige den Sud auch einfach ein paar Minuten köcheln können. Getestet habe ich das aber noch nicht. Nach den 24 Stunden kann man sich erst mal an dem herrlichen Duft erfreuen der aus dem Topf kommt! Dann werden die Blüten durch ein Sieb abgegossen. Ich habe noch ein Zewa in mein Sieb gelegt, damit auch wirklich nichts durch geht. Den so gewonnen Saft kann man dann noch mit einem Spritzer Zitronensaft mischen und weiterverarbeiten – oder auch einfach trinken, schmeckt herrlich!

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Holunderblüten-Gelee

Holunderblütensaft mit Gelierzucker wie auf der Packung angegeben mischen und aufkochen. Ich nehme immer 3:1 Gelierzucker, da wir es nicht so süß mögen. Nach dem Kochen dann sofort in ausgekochte Gläser füllen und verschließen.

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Holunderblüten-Lavendel-Gelee

Lavendel wächst ja auch gerade überall und so ein leichtes Lavendelaroma ist immer was Besonderes.

Für das Gelee ein paar Lavendelblüten ( in meinem Fall ca 300ml Saft und 2 Stiele Lavendel) im Holunderblütensaft aufkochen und ca 10min ziehen lassen. Dann den Saft wieder durch ein Sieb gießen. Mit dem so gewonnen Holunderblüten-Lavendel-Saft genauso weiter verfahren wie beim Holunderblüten-Gelee.

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Holunderblüten-Himbeer-Marmelade

Eigentlich wollte ich das Ganze mit Erdbeeren machen, da ich gerade ein Riesen Erdbeermarmeladenfan bin. Doch dann hat der Regen meine Pflück-Pläne zerstört und ich habe die Himbeeren genommen, die ich zu Hause hatte. Aber die Version mit Erdbeeren folgt auf jeden Fall noch 🙂

Zunächst die Früchte (Himbeeren oder Erdbeeren…oder Pfirsiche…oder….ich muss wohl noch viel Holunderblütensaft herstellen :-)) pürieren und durch ein Sieb streichen. Das Fruchtmarkt ca. im Verhältnis 1:3 (ich hatte 200g Himbeeren, habe 100g Fruchtmark gewonnen und mit 300ml Saft gemischt) mit Holunderblütensaft mischen. Diese Mischung dann wieder mit Gelierzucker mischen, kochen, abfüllen. Lecker!

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Grundsätzlich kann man mit dem Holunderblütensaft jedem Gelee und jeder Marmelade eine zusätzliche Geschmacksnote verpassen. Ein bisschen von dem Saft habe ich auch eingefroren – wer weiß welche Früchte und Beeren im Laufe des Jahres noch auftauchen, die einen Begleiter im Glas brauchen!

Liebe Grüße,

Martina

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