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Cupcakes

Da es ja tatsächlich endlich Frühling ist, schreit auch der Gaumen nach mehr Frische und Leichtigkeit. Also weg mit Schokolade, Nüssen und Karamell und her mit Joghurt, Zitrone und Beeren!

Bisher habe ich je nach Lust und Laune und Kühlschrankinhalt frische Beerenfrostigs mal mit Joghurt, mal mit Mascarpone und fast immer mit Frischkäse gemacht. Alles ist super lecker. Aber welches Frostig jetzt wirklich das „Beste“ ist, konnte ich nicht sagen. Also habe ich heute mal alle drei gleichzeitig gemacht und direkt verglichen – Arbeitsaufwand, Verarbeitbarkeit, Geschmack, Aussehen und Standfestigkeit.

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Das wirklich aller einfachste Frosting ist das mit Mascarpone (auf dem Bild in der Mitte). Geht super schnell und braucht keine Vorarbeit – wie Rohstoffe auf Raumtemperatur bringen oä

Für 12 gut bestückte Cupcakes

500g Mascarpone

150g Beeren-Marmelade (mind. 50% Frucht)

170g Quark, 20% streichfähig

ca. 50g Puderzucker (je nach Geschmack und süße der Marmelade)

Alles in einer Schüssel mit einer Gabel vorsichtig mischen. Dann mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3 Sek. (!) mixen. Auf keinen Fall länger, sonst gibt es Suppe. Fertig! Kann sofort verarbeitet werden

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Einfach ist natürlich immer genial. Und schmecken tut das Ganze auch noch! Ich persönlich schmecke nur Mascarpone (und den darin versteckten Fettgehalt) immer sehr stark raus….Wenn es weniger fettig schmeckt, ist es mir lieber. Wie z.B. beim Frischkäse-Frosting. Hat bestimmt in Summe mehr Fett, fühlt sich aber auf der Zunge nicht so an.

Für 12 leckere getoppte Cupcakes

125g Butter (zimmertemperatur)

125g Frischkäse (leicht temperiert)

100g Puderzucker

2-3 EL Beerenpüree

Beeren-(oder Frucht)Püree einfach aus gefrorenen und aufgetauten oder frischen Früchten herstellen. Beeren Pürieren und evtl. durch ein Sieb passieren.

Butte schaumig schlagen (ca. 10min). Frischkäse und Zucker zugeben und kurz alles gut vermischen. Zum Schluss langsam das Beerenpüree dazu rühren. Bei mir passiert das alles in der Küchenmaschine bei voller Power. Man darf aber nicht zu lange schlagen.

Dieses Frostig ist bei mir der Klassiker. Es ist auch verhältnismäßig einfach zu machen und hat eine super Standfestigkeit wenn die Butter erst mal wieder fest geworden ist. Zusätzlich ist es erstaunlich lange haltbar – eine Woche kann man es auf jeden Fall im Kühlschrank aufheben. Also auf dem fertigen Cupcake. Das reine Frostig wieder zu verwenden hat bei mir bisher nicht funktioniert… Also lieber gleich der Bestimmung zuführen 🙂

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Und zum Schluss der Geschmackssieger

für 12 Joghurt Frosting Häubchen

4 Blatt Gelatine

250g Sahne

150g Beerenpüree

150g griechischer Sahnejoghurt

60g Puderzucker

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Ausdrücken und nach Packungsanweisung verflüssigen.

Sahne steif schlagen.

Beerenpüree, Joghurt und Zucker mischen. Diese Mischung Esslöffelweise in die Gelatine einschlagen. (nicht anders rum, sonst gibt es Klümpchen). Gesamte Mischung gut verrühren. Zum Schluss die Sahen unter heben. Creme in einen Spritzbeutel füllen und ca 30-60min im Kühlschrank etwas fest werden lassen.

Dieses Frostig schmeckt mir am Besten, es fühlt sich tatsächlich sehr leicht an und schmeckt intensiv nach Beeren. Optisch finde ich kann es nicht mit den anderen mithalten (auf den Bildern das Dunkelste). Dafür hat es, wenn die Gelatine erst mal fest ist, einen super Stand und wird auch die hoffentlich kommenden höheren Temperaturen gut überstehen.

Ich habe übrigens für alles Himbeeren genommen.

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Viel Spaß beim ausprobieren und Frühling genießen!

Martina

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Ich bin ganz stolz auf mich! Salzkaramell mit der richtigen Menge Salz ist einfach ein Genuss. Nur ich hab mich nie getraut – ich stand sogar schon ein paar mal mit meinem Salztöpfchen vor meinem Frosting und hab dann aber doch einen Rückzieher gemacht. Aber jetzt hab ichs gemacht und das Ergebnis ist genial!

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Und noch schöner, dieser Knaller hat sogar die Geschäftsführerin vom wunderschönen Kaffeehaus Karameel umgehauen und sie will ihn ihren Gästen anbieten. Also bin ich gleich in die „Massen“Produktion gegangen und fühl mich jetzt schon ganz selbstsicher mit meinem Salztopf 😉

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Für 12 Apfeltörtchen

110g Butter zimmerwarm

110g Zucker

1 Prise Salz

2 Eier zimmerwarm

120g Mehl

1/2 TL Backpulver

150 Äpfel (ca. 1 Apfel), geschält und gehackt

30g Wasser

30g Puderzucker

Vanille

Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier leicht verquirlen und langsam zur Butter-Zucker Mischung geben. Weiter schlagen bis eine homogene Masse entsteht. Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Zum Schluss die Äpfel zugeben. Die Masse auf 12 Muffinförmchen verteilen und ca. 22 min bei 175°C (Ober-Unterhitze) backen.

Das Wasser und den Puderzucker aufkochen bis sich der Zucker komplett gelöst hat. Vanille zugeben. Wenn die Törtchen fertig gebacken sind, kurz auskühlen lassen und dann noch warm mit diesem Sirup bestreichen. Dann auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Für das Salzkaramell Frosting

200g Milch

20g Zucker

20g Stärke

1 Eigelb (ca 18g – 20g)

Vanille

200g Butter zimmerwarm

Dulce de Leche/1 Dose gezuckerte Kondensmilch oder Weichkaramell (zB Sahne Muh Muhs) und etwas Sahne

1/2 – 1 TL gutes Meersalz

Weichkaramell als Deko

Zuerst einen Pudding herstellen. Dazu einen Großteil der Milch aufkochen. Etwas von der Milch mit Eigelb, Zucker, Stärkte und Vanille glatt rühren. Wenn die Milch kocht die Mischung mit einem Schneebesen einrühren. Vollständig abkühlen lassen.

Dann mit ca 30g Karamell mischen und mit einem Mixstab glatt mixen. Karamell könnt ihr ganz einfach aus Kondensmilch machen – dafür einfach eine Dose gezuckerte (!) Kondensmilch für 4Std mit Wasser bedeckt köcheln lassen. Oder Weichkaramell vorsichtig zusammen mit etwas Sahne (so wenig wie möglich) verflüssigen.

Butter schaumig schlagen – ca 10min bis sie richtig fluffig ist. Dann den Karamellpudding unterschlagen und mit Salz würzen.

Die fertige Creme auf die die Törtchen spritzen und mit Weichkaramellstücken dekorieren.

Viel Spaß beim mutig sein!

Liebe Grüße

Martina

Ehrlich gesagt verstreicht bei uns der Valentinstag jedes Jahr sang- und klanglos. Passt für mich. Nur fürs Backen gibt’s hier natürlich jetzt endlich (lange Durststrecke seit Weihnachten 😉 ) wieder ein dankbares „Motiv“, daher kommt mir der Tag ganz recht!

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Als ich die Fotos gemacht habe, habe ich erst mal gemerkt, wie wunder- wunderschön Rosen sind! Ich dachte bisher, ich bin eher der Tulpen-/Wiesenblumen Typ. Aber diese Rose hat’s mir echt angetan – also doch auch etwas extra Liebe zum Valentinstag 😉

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Eigentlich ist dieser Cupcake ein klassischer Red Velvet Cupcake. Aber da ich keine Lebensmittelfarbe verwenden wollte, habe ich versucht, die Farbe mit Himbeerpüree zu bekommen. Hat nicht geklappt…aber der Geschmack ist Knaller! Daher ist das Ganze jetzt kein Red Velvet mehr, sondern ein Schoko-Himbeer Cupcake mit kandierten Rosenblüten.

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12 Himbeer- Schoko Küchlein

60g weiche Butter

150g Zucker

1 Ei

20g Kakaopulver

50g Himbeer-Püree (pürierte und passierte TK Himbeeren)

Vanille

120ml Buttermilch

150g Mehl

1/2 TL Natron

1 1/2 TL Apfelessig

Butter und Zucker schaumig schlagen. Ei gut unterrühren. Himbeer-Püree, Kakao und Vanille separat verrühren. Das gibt eine dicke Paste. Evtl. noch ein paar Tropfen Wasser zugeben, wenn’s noch krümelig ist. Die Paste unter die Butter-Zucker-Ei Mischung rühren. Dann abwechselnd Buttermilch und Mehl unterrühren. Zum Schluss Natron und Essig unterrühren. Teig in Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe und Fingerdruck (Teig sollte leicht zurück federn). Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Frischkäse-Himbeer Frosting

100g weiße Schokolade

100g Butter

150g Frischkäse

20g Himbeerpüree

Weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Butter schaumig schlagen (da sich meine Küchenmaschine schwer tut mit so kleinen Mengen, schlage ich die Butter für die Küchlein und das Frosting zusammen auf und teile dann entsprechend für die Rezepte auf). Frischkäse kurz unterrühren. Weiße Schokolade zugeben und noch kurz weiter schlagen. Zum Schluss esslöffelweise Himbeer-Püree mit dem Teigspatel unterarbeiten bis Geschmack und Farbe wie gewünscht sind. Creme kann sofort aufgespritzt werden.

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Das Ganze habe ich mit kandierten Rosenblüten verziert. Dafür braucht man essbare Rosen (bei mir gab’s die in der Metro), super frisches Eiweiß und Zucker. Die Rosenblüten in das Eiweiß tauchen, abtropfen oder/und abtupfen. Dann rundrum mit Zucker bestreuen. Auf einem Teller trocknen lassen.

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Auf die Liebe!

Grundsätzlich verwende ich schon auch gerne mal Lebensmittelfarbe – gerade an Weihnachten lassen sich damit einfach schöne Sachen machen. Aber trotzdem gruselt es mich, wenn ich Dinge lese wie „kann die Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen“ – Mh und damit hab ich nun gerade die Cake Pops für meine Kinder eingefärbt?!

Daher bin immer ganz glücklich, wenn ich ganze Büffets und schöne Kreationen OHNE künstliche Farbstoffe hin bekomme – das Ganze aber trotzdem farblich attraktiv ist. Da gerade Weihnachten ist, brauchte ich Sterne! Bunte Sterne, die meine Cupcakes und Gugl verschönern sollten. Ich habe diese kleinen süßen Fondant-Ausstecher (die übrigens super, günstig und für so vieles verwendbar sind) und habe überlegt, welchen natürlichen bunten Rohstoff ich damit ausstechen kann. Und da sind mir diese riesigen, wunderschönen Organgen ins Auge gefallen die es jetzt endlich wieder gibt. Bei Pinterest hab ich auch schnell ein Rezept für kandierte Orangen gefunden und gleich ausprobiert. Und das Ergebnis: Genial! Ich bin begeistert 🙂

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Und auch noch so einfach! Zwar schmerzhaft und langwierig. Aber einfach und außer warten muss man eigentlich nicht mehr viel machen – nachdem man die kleinen Teilchen ausgestochen hat. Das ist der mühlselige und wie gesagt schmerzhafte Teil… Organgen Schale ist hart und zäh – härter und zäher als man es vorher dachte…. Aber nichts desto trotz, ich hab die Zähen zusammen gebissen und sogar schon auf Vorrat produziert. Die Genialität wird ja noch dadurch abgerundet, dass die kleinen Sternchen quasi unbegrenzt haltbar sind.

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So, jetzt wie das Ganze geht:

Eine Bioorange (oder mehr – je nach Power in den Fingern :-)) waschen und trocken reiben. Die Schale mit einem scharfen Messer dick abschälen – allerdings nicht zu viel Weiß mit runter schneiden. Aus den Schalenstücken die Sterne ausstechen. In einem Topf 200ml Wasser und 150g Zucker aufkochen. Die Orangensterne dazu geben und ca 1min sprudelnd Kochen. Hierbei können jetzt auch noch andere Geschmacks- oder Farbstoffe zugegeben werden. Ich habe zum Beispiel ein Stück rote Beete und einen Esslöffel Chili-Flocken dazu getan (die Sterne sollten meine Schoko-Chili-Gugl zieren). Die gesamte Flüssigkeit mit den Sternen abkühlen lassen und eine Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag noch mal 50g Zucker zugeben und nochmals 1min sprudelnd kochen. Dann wieder abkühlen lassen und die Flüssigkeit in einem Sieb abtropfen lassen. Die Sterne auf einem Gitter/Lochblech oä verteilen. Das Ganze dann bei 70Grad Umluft 3-4 Stunden trocknen. Dabei einen Kochlöffel in die Ofentür klemmen, so dass ein Spalt offen bleibt damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Nach dem abkühlen können die Sternchen dann wie jedes Zuckerdekor verwendet und gegessen werden.

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Sobald der Krampf in meinen Fingern weg ist, werde ich weiter Farb- und Geschmacksvarianten probieren!

Viele Grüße,

Martina

Letzte Woche hat Sarah vom Knusperstübchen eine wunderbare Karamell-Knusper-Torte mit Nougatboden gebacken – köstliche Zutaten wunderschön zusammen gestapelt! Nougat-Teig mit Karamell-Frischkäse Creme einfach nur lecker. Und wenns dann noch knuspert – perfekt! Nur leider, ich bin im „Kleine Teilchen Fieber“…. also warum nicht diese genialen Zutaten anders zusammen würfeln? Gesagt getan: Nougat Cupcakes mit Karamell-Frischkäse Topping, Nougat Gugl mit Nougat-Schokoguss und Nougat-Knusper Cake Pops. Klingt gut? War es auch!

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Eigentlich ist es super einfach, aus einer Torte diese kleinen Leckereien zu machen. Es ist (fast) alles da was man braucht: einen saftigen Rührteig, eine passende Creme und ein leckeres Topping. Ergänzt habe ich nur die Schokolade für die Cakepops und ein paar der Gugl.

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Und so gehts:

Als Basis für alles habe ich Sarahs Nougat Teig Rezept halbiert und den Zucker um ein Drittel reduziert (Geschmacksache). Aus dem Teig habe ich Gugl mit meinen Silikon Förmchen (7cm Durchmesser) und Cupcakes gebacken. Von den fertig gebackenen Cupcakes habe ich 4 zur Seite getan um daraus dann die Cake Pops zu machen. Cupcakes und Gugl habe ich mit Sarahs Creme (wobei ich die Sahne durch Butter ersetzt habe, damit es etwas standfester wird) verziert und den selbstgemachten Krokant drauf gestreut. Übrigens genial, wie einfach und super lecker Krokant zu machen ist! Irgendwie hatte ich das bisher nie probiert…. Ich hab dann auch noch ein bisschen rumgespielt und Sahne dazu gegeben – schmeckt gleich ganz anders und ich finde noch ein bisschen besser :-). Für die Cake Pops habe ich die übrigen Cupcakes zerkrümelt, mit Krokant gemischt und mit Frischkäse verknetet. Überzogen sind die Cake Pops mit weißer Schokolade und mit Nougatschokolade (1/3 Vollmilch, 1/3 Zartbitter, 1/3 Nougat). Die Nougatschoko habe ich auch für ein paar der Gugl verwendet.

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Am Besten haben mir die Gugl mit der Cremefüllung geschmeckt. Das Verhältnis von der Creme, leicht salzig und super zartschmelzend, zu dem saftigen Teig ist einfach perfekt. Und für die Kinder auch ideal – ist nicht so eine Schmiererei…

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Gezwungenermaßen musste ich noch eine kleine Rezeptabweichung vornehmen – etwas peinlich :-/ Wollte ich mich doch auch mal an der super einfachen Dulce de Leche aus der Dose probieren. Also, leckere Bärenmarke gekauft und schön 3 Stunden geköchelt…. Und tatatataaaa, nach 3 Stunden: immer noch flüssige Milch 😦 Kein Zucker! Kein Zucker – kein Karamell…. Also Mann los geschickt zum GEZUCKERTE Kondensmilch kaufen, aber, er hat keine bekommen. In drei verschiedenen Supermärkten. Also musste ich doch wieder auf den Klassiker zurück greifen und hab mir meine Karamell Creme einfach selbst gemacht – das dauert übrigens 5 Minuten!

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Hier das Rezept für ca 4 Gugl, 4 Cupcakes (plus ein paar Minis) und 4 Cake Pops

Nougat Teig

100g Nougat

25g Vollmilch Schokolade

125ml Milch

100g brauner Zucker

100g Butter

1 Ei

1 Eigelb

160g Mehl

1/2 tl Backpulver

1/4 tl Natron

Prise Salz

5g Kakao

Nougat, Schokolade, Milch und die Hälfte des Zuckers erhitzen und schmelzen. Butter und die andere Hälfte des Zuckers cremig schlagen und das Ei und das Eigelb zufügen, weiter schlagen. Mehl, Backpulver, Natron, Kakao und Salz  unterrühren. Zum Schluss, die Nougat Milch dazu und noch kurz weiter rühren. Ja, das Ganze ist recht flüssig. Dann auf die Förmchen verteilen und bei 170Grad Ober-Unterhitze ca 18min backen. Mini Cupcakes sind nach 10min fertig.

Frischkäse-Karamell-Creme

70g brauner Zucker

25 ml Ahornsirup

100ml Sahne

10g Butter

200g Frischkäse

100g Butter zimmerwarm

gemahlene Vanille

Zuerst aus dem Zucker, dem Sirup, der Sahen und der Butter (10g) den Karamell herstellen. Einfach alles in einen Topf geben und unter ständigem Rühren aufkochen und 5min köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen.

Die Butter fluffig, weiß aufschlagen. Dann den Frischkäse mit etwas Vanille unterschlagen – nur kurz, sonst wird’s Suppe. Zum Schluss die Karamell Soße einrühren. Je nach Konsistenz die Creme evtl. noch etwas kalt stellen.

Mandelkrokant

50g gehackte Mandeln

50g brauner Zucker

1tl Butter

Zucker in einer Pfanne erhitzen. Mandeln und Butter zugeben und warten bis der Zucker sich auflöst, gut rühren. Dann auf einem Teller abkühlen lassen. Den abgekühlten Krokant in einen Gefrierbeutel stecken und mit einem Holzlöffel so lange malträtieren bis es schön fein ist.

Dann gehts ans Zusammenbauen:

Cupcakes  und Gugl mit Creme „dekorieren“ und mit Krokant bestreuen. Sowohl Cupcakes als auch Gugl kann man auch mit der (Nougat-) Schokolade überziehen.

Cake Pops aus ein paar der fertigen Cupcakes (oder auch Gugl, von was ihr eben zu viel habt) und Frischkäse herstellen. Nach Geschmack noch Krokant in den Teig einarbeiten. Fertige Cake Pops mit Schokolade überziehen und mit Krokant dekorieren.

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Ich bin total aus dem Häuschen wegen dem super schönen und leckeren Ergebnis. Also danke Sarah, für das tolle Rezept!

Liebe Grüße,

Martina

Gibt es jemanden der keine Schokolade mag?

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Ich probier ja auch gerne alles Mögliche aus, aber Schokolade… das ist einfach unschlagbar! Und in Form von Cupcakes einfach Knaller

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Ihr habts vielleicht schon gemerkt…ich steh auf richtig gute Grundrezepte, die ich dann nach eigenem Geschmack verändern kann. Zum Thema Schokocupcake hab ich den Stein der Weisen noch nicht gefunden. Daher hab ich heute mal wieder ein paar Varianten – mit Kakao, mit Zartbitterschoko, mit Vollmilchschoko, mit Öl, mit Butter… – ausprobiert. In der Hoffnung DAS Rezept zu entdecken. Kurz vorweg: alle waren lecker (wie kanns anders sein, ich hab immerhin einige Tafeln Schoko verwurstet), ABER da gibt’s noch Optimierungspotential. Vor Augen hatte ich diese lauwarmen Schokotörtchen mit dem flüssigen Kern „Mhhhhhhh“. Tja, aber das funktioniert halt auch nur lauwarm. Kalt ist das dann immer noch lecker, aber eher, wie soll ich sagen…Ziegelstein :-/ Trotzdem, (fast – nicht den Ziegelstein) jedes Rezept würde ich wieder machen, also alle empfehlenswert!

Nummer 1 – Schoko-Nuss-Sponge

für 9 Cupcakes

125g Vollmilch Schokolade

110g Butter

2 Eier

50g Puderzucker

200g gemahlene Nüsse (ich hab Mandeln genommen)

40g Mehl

1/2 TL Backpulver

Schoko und Butter im Topf schmelzen (Achtung – das brennt schnell an…ich habs zweimal machen müssen :-(). Eier mit Puderzucker schaumig schlagen und Schokobutter unterrühren. Dann Nüsse, Mehl und Backpulver unterrühren. In Muffinförmchen gefüllt bei 180Grad ca 20 min backen.

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Der Teig ist sehr schön aufgegangen, außerdem schmeckt es mit den Nüssen sehr lecker. Ein bisschen saftiger könnte es sein. Mein Mann hat grad einen Nougat-Kern vorgeschlagen zur Abrundung… Aber jetzt schreib ich erst mal fertig bevor ich zurück zum Backofen flitze 🙂

Nummer 2 – Mit Öl

für 6 Cupcakes

125g Mehl

20g Kakao

1/2 TL Natron

70g Zucker

90ml Milch

90ml Öl

1TL Vanille-Aroma

Mehl, Kakao, Natron und Zucker in einer Schüssel mischen. Milch, Öl und Vanille dazu. Alles kurz mit dem Rührlöffel vermengen. Das ergibt einen „Klumpen“. Diesen in 6 Teile trennen und in Muffinförmchen wieder bei 180 Grad 20min backen.

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Drängt sich nur mir die Frage auf „Muss das überhaupt gebacken werden?“?

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Auch sehr lecker und tolle saftige Konsistenz. Nur der etwas spezielle Geschmack von Kakao-Pulver hat ziemlich vorgeschmeckt. Vielleicht etwas reduzieren und dafür noch ein paar Vollmilch-Schoko-Chunks…. Warum nochmal kann man nicht einfach den ganzen Tag backen????

Nummer 3 – der Klassiker

für 6 Cupcakes

90g Butter

90g Zucker

60g Mehl

30g Kakao Pulver

1/2 TL Backpulver

1 Ei

1 Eigelb

Alles ordentlich verrühren (fertig – ist das nicht toll :-)) und in Muffinförmchen 20min bei 170Grad backen.

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Das hier ist mein Favorit! Auch der könnte noch saftiger sein, aber definitiv LECKER!

(Den Ziegelstein stell ich Euch gar nicht vor)

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Und nein, ich werd die nicht alle essen 🙂 Einige werden zu Cakepops umgearbeitet – die „Rohlinge“ kann man perfekt einfrieren. Der Rest wird aufgehübscht und erfreut mal wieder die Nachbarn. Und was braucht jetzt so ein kleiner Schokokuchen zur Abrundung? Natürlich noch mehr Schoko!!!

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Hier Dreierlei Ganach – weils einfach einfach ist und super lecker!

Schoko und Sahne zu gleichen Teilen mischen (Schoko klein gehackt, Sahne im Topf erhitzt bis am Rand kleine Bläschen aufsteigen), kalt stellen. Wenns ausgekühlt ist, aufschlagen, in Dressierbeutel füllen und los legen.

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Hier hab ich mal ein bisschen damit rumgespielt, verschiedene „Farben“ zusammen in meine Spritztüte zu füllen. Perfekt hat es nicht geklappt, da die Konsistenz zu unterschiedlich ist, aber nett ausschauen tuts trotzdem. Und schmecken sowieso!

Und da sich hier alles alles um Schoko und noch mehr Schoko dreht, ist der Post natürlich perfekt für Die Schokoladenfee zu ihrem zweiten Geburtstag!

Unbenannt

 

 

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Und so gings dann Nachmittags bei uns weiter. Mit Apfel-Zimt Schnecken, saftigen Apfel Cupcakes mit Frischkäse Frosting und Karamel Topping und super schicken und leckeren Schoko-Äpfeln, Naja und unter die ganzen Äpfel hat sich noch ein Traubenkuchen eingeschlichen – der ist Geburtstagstradition in der Familie von meinem Mann.

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Das ganze war sehr kinderfreundlich aber auch perfekt für uns. Dazu gab es Sekt und Kakao – mein gekochter Apfeltee wurde gegenüber dieser beiden Alternativen verschmäht…

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Und so geht’s:

Apfel-Zimt Schnecken

Einmal dieses Keks Rezept oder jeder andere Mürbeteig

Ein großer Apfel

etwas Zimt (nach Geschmack, ca 2 TL)

20 Gramm Butter

Mürbeteig nach Rezept zubereiten und ca 1Std im Kühlschrank auskühlen. Den Teig ca. 1/2cm dick ausrollen. Die Butter schmelzen und mit dem Zimt mischen. Auf den ausgerollten Teig streichen. Den Apfel schälen und Raspeln. Die Apfelraspel auf dem Teig verteilen. Den Teig zu einer dicken Rolle aufrollen. In Frischhaltefolie verpacken. Die Rolle für ca 1 Std ins Gefrierfach – dann lässt es sich leichter schneiden. Aus der Rolle dann dicke Schreiben (bisschen weniger als 1 cm) schneiden. Die Scheiben auf einem mit Backpapier ausgelegen Blech im vorgeheizten Backofen bei 170Grad ca 30min backen. zum servieren mit Puderzucker bestreuen.

Apfel Cupcakes

Einmal dieses Rezept für den Teig von http://www.3boysunprocessed.com/

2-3 Äpfel

etwas Zimt

1 EL Butter

mein Lieblingsfrosting hier

eine Hand voll Sahne Karamellen (zB Sahne Muh-Muhs)

1 Schuss süße Sahne

Cupcakes nach Rezept zubereiten. Die Äpfel schälen und klein würfeln. Zusammen mit der Butter und dem Zimt in der Pfanne schmoren bis die Äpfel weich sind. Am Ende unter den Teig rühren und wie im Rezept angegeben, backen.

Die Sahne Karamellen mit Sahne bei milder Hitze schmelzen. So viel Sahne zufügen bis es eine soßige Konsistenz gibt.

Das Frosting nach Rezept zubereiten und auf den abgekühlten Cupcakes dressieren.

Zum Schluss die leicht abgekühlte Karamellsoße drüber träufeln und mit einem kleinen Stück Sahne Karamell verzieren.

Schoko-Äpfel

kleine knackige Äpfel

Eisstiele (habe ich bei Karstadt bekommen)

zartbitter Schokolade

weiße Schokolade

evtl. Palmfett (zB Palmin)

Nüsse nach Wahl gehackt

Äpfel waschen und gut trocken reiben. In die Äpfel oben am Stiel die Eisstiele stecken, so dass die Äpfel einigermaßen gerade stehen.

Dann die Schokolade getrennt schmelzen (ich mache das immer in alten Marmeladen Gläsern – nach Benutzung einfach zuschrauben, in den Kühlschrank stellen und beim nächsten mal wieder im Glas im Wasserbad schmelzen).

Jetzt die Schokolade mit einem Teelöffel dekorativ auf den Äpfeln verteilen. Evtl. die Schokolade mit dem Palmin „verdünnen“. Zum Schluss mit gehackten Nüssen dekorieren.

Hach Lecker, könnt ich direkt schon wieder einen vernaschen 🙂

Liebe Grüße

 

 

 

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