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Kekse & Macarons

Mal wieder so eine tolle Idee von Fräulein Klein – und tatsächlich Kinderleicht und schnell gemacht. Und wenns nicht gelingt oder man Platz auf dem Tisch braucht, einfach auffuttern 🙂 Natürlich lauert meine Familie nur drauf, dass ich schnell Platz schaffen will für eine andere Deko. Aber Pustekuchen – ich finds super toll!

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Gebacken werden Mürbeteig Plätzchen mit verschiedenen Motiven. In unserem Fall hauptsächlich Rehe und Tannenbäume. Aber auch ein Nikolaus und ein Schneemann (auf Wunsch der Kinder) verstecken sich in unserem Wald. Die fertigen Plätzchen kann man dann auf einen belieben Untergrund mit Zuckerguss kleben. So ist bei uns auf einer Baumscheibe ein Tannenwald entstanden indem sich Rehe tummeln. Wir haben auch noch ein kleines Windlicht integriert.

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Da ich die klassischen Butterplätzchen nicht besonders mag und sie langweilig finde, habe ich mich auch noch riesig über dieses super leckere Keksrezept gefreut – drin ist Marzipan und weiße Schoko. Und das schmeckt man!

Und so gehen die leckeren Mürbeteig Plätzchen endlich mal anders

40g weiße Schokolade

40g Marzipan

220g Mehl

70g Puderzucker

150g kalte Butter

1 Pkt Vanillezucker

Zuckerguss/ Royal Icing (siehe unten)

Schokolade und Marzipan (vorher kurz einfrieren erleichtert das Ganze) fein raspeln. Mehl und Puderzucker in eine Schüssel sieben, Butter würfeln und dazu. Vanillezucker, Schokolade und Marzipan zugeben und alles glatt verkneten. Den Teig dann für ca 1Std in den Kühlschrank. Teig mit etwas Mehl ausrollen. Motive ausstechen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech bei 180Grad Ober-Unter ca 8-10min backen. Nach dem Backen das Papier samt Plätzchen auf die kalte Arbeitsplatte ziehen. Auskühlen lassen.

Die fertigen Plätzchen kann man dann mit Zuckerguss/Royal Icing oder weißer Schokolade verzieren. Mit Zuckerguss/Royal Icing auf eine Unterlage (zB Baumscheibe) „kleben“. Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben.

Zum Zuckerguss bzw Royal Icing

Wenn man Zuckerguss, statt mit Wasser mit Eiklar (Eiweiß) anrührt, nennt man das Royal Icing. Das Ergebnis haftet stärker, lässt sich leichter verarbeiten und sieht schöner aus als herkömmlicher Zuckerguss mit Zitronensaft oder Wasser. Und der Aufwand ist quasi der selbe – es lohnt sich also. Ich mache es mir ganz einfach. Ein Ei aufschlagen und trennen. Das Eiklar und Puderzucker (es kommt ca 1 Pkt Puderzucker auf ein Eiklar) mit einem Rührbesen glatt rühren. So viel Puderzucker zugeben, bis quasi die ganze Masse im Rührbesen hängt. Dann hat es die richtige Konsistenz – es darf nicht fließen! Und dann einfach wie mans braucht verarbeiten – zB in einer Spritztülle mit kleinem Loch zum verzieren, oder mit einem Messer auftragen zum festkleben.

Viel Spaß!

Liebe Grüße, Martina

Dieses tolle Rezept von what Ina loves gehört mittlerweile zu meinem Standard Repertoire – es ist super einfach, lässt sich perfekt vorbereiten und schmeckt einfach genial. Bisher hab ich es Apfel-Zimt-Kekse genannt. Aber da jetzt Mitte November ist, kann man etwas mehr Zimt dazu nehmen und es Plätzchen nennen! Und genau mit diesen Plätzchen leite ich bei uns zu Hause die schönste Backzeit des Jahres ein!

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Der Charme an diesen Plätzchen ist, man kann die fertige Komposition einfach einfrieren und bei Bedarf dann nur noch backen und genießen bzw angeben „Ach, kein Problem, das ist doch schnell gemacht“ 😉

Wie das geht? Mürbeteig nach beliebigem Rezept herstellen, ausrollen, mit Zimt-Butter bestreichen, mit geraspelten Äpfeln bestreuen, Rollen, schneiden, backen bzw einfrieren!

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 Apfel-Zimt-Schnecken

Einmal dieses Keks Rezept oder jeder andere Mürbeteig

Ein großer Apfel

etwas Zimt (nach Geschmack, ca 2 TL)

20 Gramm Butter

Mürbeteig nach Rezept zubereiten und ca 1Std im Kühlschrank auskühlen. Den Teig ca. 1/2cm dick ausrollen. Die Butter schmelzen und mit dem Zimt mischen. Auf den ausgerollten Teig streichen. Den Apfel schälen und Raspeln. Die Apfelraspel auf dem Teig verteilen. Den Teig zu einer dicken Rolle aufrollen (je nachdem wie groß die Plätzchen werden sollen, kann man die Dicke der Rolle variieren).In Frischhaltefolie verpacken. Die Rolle für ca 1 Std ins Gefrierfach – dann lässt es sich leichter schneiden – oder eben einfach drin lassen bis man sie braucht und dann bei Zimmertemperatur etwa eine Stunde antauen lassen. Aus der Rolle dann dicke Schreiben (bisschen weniger als 1 cm) schneiden. Die Scheiben ggf. mit Hagelzucker bestreut auf einem mit Backpapier ausgelegen Blech im vorgeheizten Backofen bei 170Grad ca 30min backen. Für das Finish mit Puderzucker bestreuen.

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Und da diese kleinen Leckerlein neuerdings oft bei uns (und den Nachbarn) auf dem Kaffeetisch liegen, finde ich sie sollten auch bei Knusperstübchens Teeparty zum ersten Geburtstag nicht fehlen.

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Viel Spaß beim Backen und Genießen. Ich bin schon voller Vorfreude auf die vielen leckeren Plätzchen Rezepte die dieses Jahr in die Dose kommen!

Liebe Grüße, Martina

 

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Und so gings dann Nachmittags bei uns weiter. Mit Apfel-Zimt Schnecken, saftigen Apfel Cupcakes mit Frischkäse Frosting und Karamel Topping und super schicken und leckeren Schoko-Äpfeln, Naja und unter die ganzen Äpfel hat sich noch ein Traubenkuchen eingeschlichen – der ist Geburtstagstradition in der Familie von meinem Mann.

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Das ganze war sehr kinderfreundlich aber auch perfekt für uns. Dazu gab es Sekt und Kakao – mein gekochter Apfeltee wurde gegenüber dieser beiden Alternativen verschmäht…

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Und so geht’s:

Apfel-Zimt Schnecken

Einmal dieses Keks Rezept oder jeder andere Mürbeteig

Ein großer Apfel

etwas Zimt (nach Geschmack, ca 2 TL)

20 Gramm Butter

Mürbeteig nach Rezept zubereiten und ca 1Std im Kühlschrank auskühlen. Den Teig ca. 1/2cm dick ausrollen. Die Butter schmelzen und mit dem Zimt mischen. Auf den ausgerollten Teig streichen. Den Apfel schälen und Raspeln. Die Apfelraspel auf dem Teig verteilen. Den Teig zu einer dicken Rolle aufrollen. In Frischhaltefolie verpacken. Die Rolle für ca 1 Std ins Gefrierfach – dann lässt es sich leichter schneiden. Aus der Rolle dann dicke Schreiben (bisschen weniger als 1 cm) schneiden. Die Scheiben auf einem mit Backpapier ausgelegen Blech im vorgeheizten Backofen bei 170Grad ca 30min backen. zum servieren mit Puderzucker bestreuen.

Apfel Cupcakes

Einmal dieses Rezept für den Teig von http://www.3boysunprocessed.com/

2-3 Äpfel

etwas Zimt

1 EL Butter

mein Lieblingsfrosting hier

eine Hand voll Sahne Karamellen (zB Sahne Muh-Muhs)

1 Schuss süße Sahne

Cupcakes nach Rezept zubereiten. Die Äpfel schälen und klein würfeln. Zusammen mit der Butter und dem Zimt in der Pfanne schmoren bis die Äpfel weich sind. Am Ende unter den Teig rühren und wie im Rezept angegeben, backen.

Die Sahne Karamellen mit Sahne bei milder Hitze schmelzen. So viel Sahne zufügen bis es eine soßige Konsistenz gibt.

Das Frosting nach Rezept zubereiten und auf den abgekühlten Cupcakes dressieren.

Zum Schluss die leicht abgekühlte Karamellsoße drüber träufeln und mit einem kleinen Stück Sahne Karamell verzieren.

Schoko-Äpfel

kleine knackige Äpfel

Eisstiele (habe ich bei Karstadt bekommen)

zartbitter Schokolade

weiße Schokolade

evtl. Palmfett (zB Palmin)

Nüsse nach Wahl gehackt

Äpfel waschen und gut trocken reiben. In die Äpfel oben am Stiel die Eisstiele stecken, so dass die Äpfel einigermaßen gerade stehen.

Dann die Schokolade getrennt schmelzen (ich mache das immer in alten Marmeladen Gläsern – nach Benutzung einfach zuschrauben, in den Kühlschrank stellen und beim nächsten mal wieder im Glas im Wasserbad schmelzen).

Jetzt die Schokolade mit einem Teelöffel dekorativ auf den Äpfeln verteilen. Evtl. die Schokolade mit dem Palmin „verdünnen“. Zum Schluss mit gehackten Nüssen dekorieren.

Hach Lecker, könnt ich direkt schon wieder einen vernaschen 🙂

Liebe Grüße

 

 

 

Da meine liebe Kirsten bedenken hat, ob die Cake Pops gelingen, hab ich noch einen Alternativvorschlag.

Hier fungieren Vanille Cupcakes mit Schokofrosting als Ballon Korb. Der Ballon selbst ist ein einfacher Mürbeteig Keks  bemalt mit gefärbter Schokolade. Für die Form habe ich meinen Osterei Ausstecher von Tchibo genommen. Man kann dann noch kleine Ballons ausstechen, zB mit einem Sektglas und dann ein bisschen in Form drücken. Das mit Schokolade auf Lolli Stiele geklebt ist auch eine schöne, leckere Deko oder ein nettes Mitgebsel.

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Für 12 Vanille Cupcakes:

175 g Butter, Zimmertemperatur

175 g Zucker

abgeriebene Schale einer Zitrone

1 TL Vanille Aroma

3 Eier, verquirlt

175 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

Backofen Ober-Unter Hitze 180 Grad vorheizen. Butter und Zucker aufschlagen – das dauert einige Minuten. Zitronenschale und Vanille Aroma einrühren. Eier Portionsweise gut unterrühren. Mehl, Backpulver, Salz darüber sieben und vorsichtig unterheben. In Muffinförmchen füllen und ca 20min im unteren Backofen Teil backen. Dann 5 min in der Form auskühlen lassen. Danach auf ein Gitter setzen.

Für das Schokoladen Frosting:

500 g Frischkäse

1 Pkt Vanille Zucker

260g weiße Schokolade (oder Candy Melts)

Lebensmittelfarbe auf Ölbasis nach Wunsch

Frischkäse und Vanille Zucker glatt rühren. Schokolade schmelzen (ggf. mit Farbe einfärben) und in ca 1-2 min unter den Frischkäse rühren. Danach für ca 30 min kalt stellen bevor die Creme mit dem Spritzbeutel auf die abgekühlten Cupcakes dressiert werden kann.

Für die Kekse:

175 g Mehl

1 Pkt. Puddingpulver

40g Stärke

65 g Puderzucker

165 g Butter

1 Ei

Alle Zutaten miteinander verkneten. Teig in Frischhaltefolie gewickelt ca. 1 Std im Kühlschrank kalt stellen.

Teig ca 4-5 mm dick ausrollen. Ausgestochene Formen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech ca 9 min backen. Nach dem Auskühlen mit Zuckerguss oder Schokolade verzieren.

Die Schaschlikspieße und die Lolli Stiele habe ich mit Schokolade festgeklebt. Evtl. kann man Probieren diese Accessoires schon mit zu backen und so fester mit den Keksen zu verbinden.

Viel Spaß damit

Martina

 

Im Moment kommt man ja am Trend „Macarons“ nicht vorbei. Also wollte ich auch mal versuchen diese kleinen Leckerlein zu backen. Um nicht gleich mit einem Fehlschlag in meine Macaron-Back-Karriere zu starten, wollte ich mich direkt optimal ausrüsten und hab mir über Amazon eine Silikon Backmatte bestellt http://amzn.to/1s68bIr. Die wurde auch gleich am nächsten Tag geliefert und ich hab sofort losgelegt.

Ich habe einen Macaron Teig gemacht und habe ihn sowohl auf der Macaron Silikon Backmatte als auch auf Backpapier gebacken. Dh Material und Prozess waren identisch. Einziger minimaler Unterschied im Prozess war, dass ich erst die Macarons auf dem Backpapier gebacken hab und dann auf der Silikon Matte – dh der Backofen war evtl heißer.

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Das Ergebnis ist:

Auf dem Backpapier ist der Teig ideal verlaufen, die Macarons sind toll aufgegangen mit wunderschönen Füsschen. Und nach dem „Abschrecken“ auf der Arbeitsplatte haben sie sich wunderbar abgelöst – rundum gelungen (bin ganz stolz 🙂 merkt man vielleicht…)

(ich hatte mir vorher eine Schablone erstellt, indem ich mit einem 2€ Stück Kreise auf ein Backpapier gemalt habe)

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Auf der Silikon Backmatte hat sich der Teig gut auftragen lassen. Der Teig ist hier stärker verlaufen als auf dem Backpapier und einige der Macarons sind ineinander gelaufen. Im Backofen sind die Macarons schief aufgegangen und sind oben teilweise gebrochen. Trotz Abschrecken ließen sich die Macarons teilweise nur schwer bzw gar nicht lösen.

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Das Fazit:

Evtl. hätten die Macarons auf der Silikon Matte etwas länger gebacken werden müssen. Allerdings – ich als Anfänger halte mich akribisch ans Rezept und mit den Angaben hats einfach nicht funktioniert. Außerdem – was genau soll der Zusatznutzen sein? Wenns nur um die Schablone geht – die kann ich selber machen. Geht schneller als man denkt und kostet nichts. Also:

Eine Macaron Silikon Matte braucht kein Mensch! 

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