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Da es ja tatsächlich endlich Frühling ist, schreit auch der Gaumen nach mehr Frische und Leichtigkeit. Also weg mit Schokolade, Nüssen und Karamell und her mit Joghurt, Zitrone und Beeren!

Bisher habe ich je nach Lust und Laune und Kühlschrankinhalt frische Beerenfrostigs mal mit Joghurt, mal mit Mascarpone und fast immer mit Frischkäse gemacht. Alles ist super lecker. Aber welches Frostig jetzt wirklich das „Beste“ ist, konnte ich nicht sagen. Also habe ich heute mal alle drei gleichzeitig gemacht und direkt verglichen – Arbeitsaufwand, Verarbeitbarkeit, Geschmack, Aussehen und Standfestigkeit.

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Das wirklich aller einfachste Frosting ist das mit Mascarpone (auf dem Bild in der Mitte). Geht super schnell und braucht keine Vorarbeit – wie Rohstoffe auf Raumtemperatur bringen oä

Für 12 gut bestückte Cupcakes

500g Mascarpone

150g Beeren-Marmelade (mind. 50% Frucht)

170g Quark, 20% streichfähig

ca. 50g Puderzucker (je nach Geschmack und süße der Marmelade)

Alles in einer Schüssel mit einer Gabel vorsichtig mischen. Dann mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3 Sek. (!) mixen. Auf keinen Fall länger, sonst gibt es Suppe. Fertig! Kann sofort verarbeitet werden

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Einfach ist natürlich immer genial. Und schmecken tut das Ganze auch noch! Ich persönlich schmecke nur Mascarpone (und den darin versteckten Fettgehalt) immer sehr stark raus….Wenn es weniger fettig schmeckt, ist es mir lieber. Wie z.B. beim Frischkäse-Frosting. Hat bestimmt in Summe mehr Fett, fühlt sich aber auf der Zunge nicht so an.

Für 12 leckere getoppte Cupcakes

125g Butter (zimmertemperatur)

125g Frischkäse (leicht temperiert)

100g Puderzucker

2-3 EL Beerenpüree

Beeren-(oder Frucht)Püree einfach aus gefrorenen und aufgetauten oder frischen Früchten herstellen. Beeren Pürieren und evtl. durch ein Sieb passieren.

Butte schaumig schlagen (ca. 10min). Frischkäse und Zucker zugeben und kurz alles gut vermischen. Zum Schluss langsam das Beerenpüree dazu rühren. Bei mir passiert das alles in der Küchenmaschine bei voller Power. Man darf aber nicht zu lange schlagen.

Dieses Frostig ist bei mir der Klassiker. Es ist auch verhältnismäßig einfach zu machen und hat eine super Standfestigkeit wenn die Butter erst mal wieder fest geworden ist. Zusätzlich ist es erstaunlich lange haltbar – eine Woche kann man es auf jeden Fall im Kühlschrank aufheben. Also auf dem fertigen Cupcake. Das reine Frostig wieder zu verwenden hat bei mir bisher nicht funktioniert… Also lieber gleich der Bestimmung zuführen 🙂

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Und zum Schluss der Geschmackssieger

für 12 Joghurt Frosting Häubchen

4 Blatt Gelatine

250g Sahne

150g Beerenpüree

150g griechischer Sahnejoghurt

60g Puderzucker

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Ausdrücken und nach Packungsanweisung verflüssigen.

Sahne steif schlagen.

Beerenpüree, Joghurt und Zucker mischen. Diese Mischung Esslöffelweise in die Gelatine einschlagen. (nicht anders rum, sonst gibt es Klümpchen). Gesamte Mischung gut verrühren. Zum Schluss die Sahen unter heben. Creme in einen Spritzbeutel füllen und ca 30-60min im Kühlschrank etwas fest werden lassen.

Dieses Frostig schmeckt mir am Besten, es fühlt sich tatsächlich sehr leicht an und schmeckt intensiv nach Beeren. Optisch finde ich kann es nicht mit den anderen mithalten (auf den Bildern das Dunkelste). Dafür hat es, wenn die Gelatine erst mal fest ist, einen super Stand und wird auch die hoffentlich kommenden höheren Temperaturen gut überstehen.

Ich habe übrigens für alles Himbeeren genommen.

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Viel Spaß beim ausprobieren und Frühling genießen!

Martina

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In meiner Küche gibt es viele Gerätschaften die mir viel Freude bereiten und das Backen richtig angenehm machen, aber eins ist wirklich herausragend – meine kleinen Gugl Formen! Daher möchte ich gerne ein 6er Set dieser Formen verlosen!

Tatsächlich bin ich so glücklich mit diesen kleinen Schätzchen und freue mich jedes Mal über sie! Der Durchmesser von 7cm ist genau perfekt für einen kleinen leckeren Kuchengenuss, es haftet nichts an, sie lassen sich super reinigen, riechen nicht und sehen auch noch toll aus!

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Natürlich gibts auch gleich noch eine Idee, was man mit den Förmchen anstellen kann: saftiger Cheesecake Beerengugl!

Wenn ein Gebäck irgendwas mit Cheesecake heißt, bin ich sofort dabei. Und hier ist die Kombination von einem echt saftigen Kuchen (in dem auch noch weiße Schoko drin ist – noch sowas auf das ich immer anspringe 🙂 ) mit Beeren und Cheesecake „Topping“ einfach perfekt für mich! Die Urform meines Rezepts habe ich bei Fräulein Klein gesehen. Aus ihrem Kuchen sind mit ein paar Anpassung köstliche Gugl geworden.

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Cheesecake Beerengugl

für den Teig (12 Stück á 7cm Durchmesser)

70g weiße Schokolade

120g weiche Butter

60g Zucker

Vanille

2 Eier

150g Mehl

70g gehackte Mandeln

1TL Backpulver

120ml Milch

70g TK Beeren (nach Geschmack)

Weiße Schoko schmelzen und abkühlen lassen. Butter, Zucker und Vanille schaumig schlagen. Eier verquirlen und langsam zugeben. Mehl, Mandeln und Backpulver abwechselnd mit der Milch unterrühren. Zum Schluss gefrorene Beeren und Schokolade vorsichtig unterheben.

für den Cheesecake

120g Frischkäse

Vanille

1EL Zucker

1 Eigelb

1TL Speisestärke

Alle Zutaten glatt rühren.

Zuerst die Cheesecake Füllung auf die 12 Gugl Formen verteilen. Das gibt in jedem Förmchen einen kleinen „Bodensatz“. Darauf dann den Teig geben. Das Ganze bei 175°C ca 30-40min backen.

(ich habe bei der Hälfte meiner Gugl die Cheesecake Füllung nicht unten in die Form gegeben, sondern oben drauf – also so zusagen am „Boden“ des Gugl. Allerdings bräunt die Füllung dann recht stark und verliert ihren typischen Charakter. Also lieber unten in die Form rein, dann hat man auch gleich eine nette Haube)

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Hier jetzt noch ein paar Tipps für die Gugl Formen:

1. Ich habe meine Formen noch nie gefettet und es ist noch nie was kleben geblieben. Wenn es kleben bleibt, dann ist der Kuchen noch nicht durch!

2. Die Formen immer fast ganz voll machen – also keine 2/3 drittel Regel wie bei Cupcakes….

3. Den Rand nicht beschmieren, das sieht sonst nachher unschön aus. Ich mache den Teig immer relativ flüssig. Oder wenn doch fest, dann fülle ich ihn mit einem Spritzbeutel ein.

4. Vor dem Backen die Luft raus klopfen sonst hat man kleine Luftblasen. Ich stelle alle gefüllten Gugl Förmchen auf ein Backblech und klopfe das Backblech mehrmals vorsichtig auf. Auf dem Backblech werden sie übrigen auch gebacken.

5. Die Gugl sind fertig wenn: sich der Teig am rand leicht bräunt und löst, auf Fingerdruck der Teig zurückfedert und kein Abdruck bleibt, wenn am Holzstäbchen kein Teig klebt, wenn der „Vulkan“ in der Mitte fest ist (das versteht man erst wenn man es sieht 🙂 )

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So, jetzt aber genug vom fantastischen Gebrauch dieser Gugl Formen und dazu was ihr tun könnt um sie von mir geschenkt zu bekommen

Das Gewinnspiel

Teilnehmen kann jeder, der eine deutsche Postanschrift hat und über 18 Jahre alt ist.

Das Gewinnspiel folgt dem Los-Prizip. Ihr könnt Lose sammeln für folgende Sachen:

1 Los: Hinterlasst mir einen Kommentar hier auf diesen Artikel im Blog

2 Lose: Abonniert (Email) meinen Blog

1 Los: Folgt mir neu auf Facebook

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Teilnahmeschluss ist Sonntag, 15.03.2015 um 20:00 Uhr. Am Dienstag, den 17.03.2015 gebe ich dann den glücklichen Gewinner bekannt. Ausgelost wird ganz oldschool per Hand.

Also teilt und liked fleißig!

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Martina

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