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Irgendwie kommt man an diesem Trend ja nicht so richtig vorbei – was aber auch gut ist. Green (oder in meinem Fall meistens „Brown“) Smoothies sind einfach super lecker, leicht gemacht und man kann ganz easy die Tagesration an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen, gute Fetten und den aktuellen IT-„Girls“ unter den Inhaltsstoffen: Antioxidantien, in den Körper reinmogeln. Auch perfekt für Kinder die sich nur von Bananen und Nudeln ernähren – das bisschen Grünzeug schmecken die gar nicht und man kann super sein Gewissen beruhigen.

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In meiner ersten Schwangerschaft habe ich – wie jede „Erst“schwangere wahrscheinlich auch – unendlich viele Bücher verschlungen und besonders das Thema Ernährung super ernst genommen. Nicht das mein Engel nachher nicht Professor wird, nur weil ich nicht genug Fisch gegessen habe! Und irgendwann war das einfach so viel Zeug, dass ich gar nicht geschafft habe, das alles zu essen. Also habe ich angefangen einfach alles in den Mixer zu schmeißen – Hefeflocken für den Vitamin B12 Haushalt, Leinsamen für die Verdauung, Hirse als Eisenquelle… und hatte so morgens um 8 schon meinen Soll erfüllt. Ein gutes Gefühl!

Im Moment gehts mir wieder so – die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu grünem Blattgemüse und den „Super-Foods“ machen mich ganz kirre… Weizengras für die Vitamine, Grünkohl für die Ballaststoffe, Blaubeeren gegen Krebs, Chia Samen als Energie-Booster – wie soll man das alles in den Speiseplan unterbringen??? Und wieder sind Smoothies die perfekte Antwort – alles in den Mixer, mit Früchten und Flüssigkeit mischen und schon morgen zum 8 Uhr ist man unsterblich!

Und das wirklich beste an dem Ganzen: Es geht super einfach und schnell, man muss nichts abwiegen, nichts muss – alles kann.

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Bei uns bestehen die Smoothies aus folgenden Bestandteilen (wenn vorhanden)

1. Viele leckere Früchte

z.B. Bananen (sind eigentlich immer dabei – schön cremig und süß), Avocado, Beeren, Apfel, Pfirsich, Mango, Birne…

Bei den Beeren nehme ich meistens TK. Das kühlt den Shake dann auch gleich noch schön durch.

2. Eine Hand voll Super Greens (klingt das nicht schon top gesund? :-))

Das sind im Grunde genommen Blattgemüse wie alle Salate, Grünkohl, Spinat und Mangold. Aber auch die Blätter von Karotten, Radieschen, Kohlrabi und Rote Beete sind wesentlich reicher an Inhaltsstoffen als die zugehörigen Knollen. Oder mal was Neues: Wildkräuter wie Löwenzahn, Sauerampfer, Gänseblümchen und Brennnesseln. Und den Klassiker Sprossen, kann man auch zu dieser Gruppe zählen.

Am Besten deckt man sich mit diesen Sachen in der Gärtnerei ein und pflanzt sie in den Garten bzw auf dem Balkon (auf dem Bild zB Blut-Ampfer). Bei gut sortieren Gemüsehändeln gibt es auch schöne Wildkräutermischungen. Und kleine Mikro-Greens und Sprossen können wunderbar selbst auf der Fensterbank gezüchtet werden. Was immer geht und überall gekauft werden kann, ist natürlich Spinat.

Grüne Blattgemüse roh und zerkleinert verzehrt waren bisher als Mikronährstoff-Bomben quasi unbekannt. Erst in letzter Zeit hat man herausgefunden, dass sie sehr viel eiweissreicher, mineralstoffreicher und vitaminreicher sind, als das Gemüse das hauptsächlich auf unserem Speiseplan steht. Auch die Power-Gesundwirkung von sekundären Pflanzenstoffen (natürlich ohne Ende davon in den Super Greens) ist noch in der Entdeckung -antibakteriell, antitumoral, antiviral, immunsystemstimulierend, blutverdünnend, leberschützend, darmreinigend, antiarthritisch… Zusätzlich dazu bieten die grünen Blattgemüse noch Unmengen an Ballaststoffen und Chlorophyll. Also alle in allem: Wir werden ewig und vor Allem gesund leben!

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3. Sattmacher (sonst geht das bei uns einfach nicht als vollwertige Mahlzeit durch)

z.B. Hafer-, Hirse-, Dinkelflocken, Gepopptes Quinoa oder Amaranth, Leinsamen, Nüsse oder Nussmus, Kokosflocken

Auch nicht nur eins davon. Ich nehme zB fast immer irgendwelche Getreideflocken und ein paar Nüsse.

4. Leckermacher (natürlich nur wahlweise, je nach Gesundheits“Bedürfnis“)

z.B. Ahornsirup, Honig, Datteln oder Feigen

Oder wenns ganz lecker werden soll: Vanille Joghurt 🙂

5. Super Foods

z.B. Acai Beeren, Chia Samen, Ingwer, Camu-Camu, Acerola, Curcuma, Goji-Beeren, Leinsamen…

Ich nehme eigentlich einfach das, was ich zum Kaufen finde… Von Davert gibt es auch Super-Food Mischungen die eigentlich fürs Müsli gedacht sind. Grundsätzlich ist dieses Super-Food Ding ja auch ein bissl umstritten. Also nicht verrückt machen – ein paar Chia Samen schaden sicher nicht. Aber wenn man kein Jiaogulan-Kraut bekommt, überlebt man wahrscheinlich auch.

Was alles super ist und warum kann man zB hier nachlesen: KLICK

6. Flüssigkeit

das kann eigentlich alles sein was da ist, irgendwie passt und schmeckt (oder auch nicht)

z.B. Wasser, Saft, Milch, Sojamilch, Hafermilch, Mandelmilch (super lecker!!!)…

Fürs Geschmäckle gönn ich mir auch manchmal Vanille Milch o.ä. Der Nährstoffgehalt der Ganzen Sache wird durch ein bisschen Zucker ja nicht geschmälert 😉

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Und das alles in den Mixer, mixen was die Maschine hergibt und genießen!

Ich mache immer ungefähr 750ml in Summe. Das gibt dann zwei schöne Smoothies. Einen davon kann man auch gut im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufheben.

Viel Spaß dabei,

Martina

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In meiner Küche gibt es viele Gerätschaften die mir viel Freude bereiten und das Backen richtig angenehm machen, aber eins ist wirklich herausragend – meine kleinen Gugl Formen! Daher möchte ich gerne ein 6er Set dieser Formen verlosen!

Tatsächlich bin ich so glücklich mit diesen kleinen Schätzchen und freue mich jedes Mal über sie! Der Durchmesser von 7cm ist genau perfekt für einen kleinen leckeren Kuchengenuss, es haftet nichts an, sie lassen sich super reinigen, riechen nicht und sehen auch noch toll aus!

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Natürlich gibts auch gleich noch eine Idee, was man mit den Förmchen anstellen kann: saftiger Cheesecake Beerengugl!

Wenn ein Gebäck irgendwas mit Cheesecake heißt, bin ich sofort dabei. Und hier ist die Kombination von einem echt saftigen Kuchen (in dem auch noch weiße Schoko drin ist – noch sowas auf das ich immer anspringe 🙂 ) mit Beeren und Cheesecake „Topping“ einfach perfekt für mich! Die Urform meines Rezepts habe ich bei Fräulein Klein gesehen. Aus ihrem Kuchen sind mit ein paar Anpassung köstliche Gugl geworden.

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Cheesecake Beerengugl

für den Teig (12 Stück á 7cm Durchmesser)

70g weiße Schokolade

120g weiche Butter

60g Zucker

Vanille

2 Eier

150g Mehl

70g gehackte Mandeln

1TL Backpulver

120ml Milch

70g TK Beeren (nach Geschmack)

Weiße Schoko schmelzen und abkühlen lassen. Butter, Zucker und Vanille schaumig schlagen. Eier verquirlen und langsam zugeben. Mehl, Mandeln und Backpulver abwechselnd mit der Milch unterrühren. Zum Schluss gefrorene Beeren und Schokolade vorsichtig unterheben.

für den Cheesecake

120g Frischkäse

Vanille

1EL Zucker

1 Eigelb

1TL Speisestärke

Alle Zutaten glatt rühren.

Zuerst die Cheesecake Füllung auf die 12 Gugl Formen verteilen. Das gibt in jedem Förmchen einen kleinen „Bodensatz“. Darauf dann den Teig geben. Das Ganze bei 175°C ca 30-40min backen.

(ich habe bei der Hälfte meiner Gugl die Cheesecake Füllung nicht unten in die Form gegeben, sondern oben drauf – also so zusagen am „Boden“ des Gugl. Allerdings bräunt die Füllung dann recht stark und verliert ihren typischen Charakter. Also lieber unten in die Form rein, dann hat man auch gleich eine nette Haube)

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Hier jetzt noch ein paar Tipps für die Gugl Formen:

1. Ich habe meine Formen noch nie gefettet und es ist noch nie was kleben geblieben. Wenn es kleben bleibt, dann ist der Kuchen noch nicht durch!

2. Die Formen immer fast ganz voll machen – also keine 2/3 drittel Regel wie bei Cupcakes….

3. Den Rand nicht beschmieren, das sieht sonst nachher unschön aus. Ich mache den Teig immer relativ flüssig. Oder wenn doch fest, dann fülle ich ihn mit einem Spritzbeutel ein.

4. Vor dem Backen die Luft raus klopfen sonst hat man kleine Luftblasen. Ich stelle alle gefüllten Gugl Förmchen auf ein Backblech und klopfe das Backblech mehrmals vorsichtig auf. Auf dem Backblech werden sie übrigen auch gebacken.

5. Die Gugl sind fertig wenn: sich der Teig am rand leicht bräunt und löst, auf Fingerdruck der Teig zurückfedert und kein Abdruck bleibt, wenn am Holzstäbchen kein Teig klebt, wenn der „Vulkan“ in der Mitte fest ist (das versteht man erst wenn man es sieht 🙂 )

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So, jetzt aber genug vom fantastischen Gebrauch dieser Gugl Formen und dazu was ihr tun könnt um sie von mir geschenkt zu bekommen

Das Gewinnspiel

Teilnehmen kann jeder, der eine deutsche Postanschrift hat und über 18 Jahre alt ist.

Das Gewinnspiel folgt dem Los-Prizip. Ihr könnt Lose sammeln für folgende Sachen:

1 Los: Hinterlasst mir einen Kommentar hier auf diesen Artikel im Blog

2 Lose: Abonniert (Email) meinen Blog

1 Los: Folgt mir neu auf Facebook

2 Lose: Teilt diese Aktion auf Facebook

Teilnahmeschluss ist Sonntag, 15.03.2015 um 20:00 Uhr. Am Dienstag, den 17.03.2015 gebe ich dann den glücklichen Gewinner bekannt. Ausgelost wird ganz oldschool per Hand.

Also teilt und liked fleißig!

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Martina

Tatsächlich habe ich das ganze Jahr darauf gewartet! Nachdem ich letztes Jahr am Ende der Zwetschgen-Saison ein super Rezept entdeckt habe, konnte ich es jetzt kaum erwarten bis es endlich wieder Zwetschgen gab. Ich liebe Pflaumen – Zwetschgen (gibt’s da einen Unterschied?) Mus. Man kann es herrlich zum backen nehmen oder einfach mit viel Butter oder Frischkäse drunter aufs Brot. Und selbstgemacht ist natürlich eh am Besten – vor allem weil man so viel (wenig) Zucker nehmen kann, wie man möchte – in meinem Fall eher weniger.

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Dieses Pflaumenmus wird im Backofen gemacht – also keine Gefahr das was anbrennt und es gibt eine kleine „Röstnote“. Das Rezept ist aus einem „Essen und Trinken für jeden Tag“ Heftchen:

2kg reife Pflaumen/Zwetschgen

200-400Gramm Zucker nach Geschmack

2 Zimtstangen

Vanille Schote nach Geschmack

2-3 EL Alkohol (zB Zwetschgenschnaps, Rosenwasser, Rum) nach Geschmack

Zunächst alle Pflaumen waschen, entsteinen, grob klein schneiden und in einem Topf 15min köcheln. Parallel den Backofen bei Ober-Unterhitze auf 150Grad vorheizen. Dann 1/4 des Zuckers und die Zimtstangen unterrühren. Die Pflaumenmasse dann auf einem Backblech verteilen und in den unteren Teil des Ofens schieben. 30min eindicken und dabei die Ofentür einen Spalt offen lassen (zB Holzlöffel einklemmen). Nach 30 min ein weiteres viertel des Zuckers unterrühren und nochmals 30min eindicken. Diesen Vorgang noch zweimal wiederholen. Allerdings am Schluss das Zwetschgenmus nur noch 15min eindicken. Ganz am Ende noch den Alkohol unterrühren und gleich in ausgekochte Gläser abfüllen.

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Schön verpackt ist das ganze natürlich bestens als Geschenk für alle lieben Menschen um einen herum geeignet – oder natürlich einfach zum selber schlemmen!

Viel Spaß!

Martina

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